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Warum du online keine Bilder verkaufst!


Wenn du das liest, dann geht es dir wie 80% der anderen kreativen Unternehmer, die es einfach nicht schaffen genug oder überhaupt online etwas zu verkaufen. Das geht aber auch anders! Lerne wie du einer von den 20% wirst, die insgesamt für 80% des Umsatzes verantwortlich sind. [ Diese Zahlen sind vom 80/20-Prinzip / Pareto-Prinzip hergeleitet. ] In diesem Artikel  gehe ich auf 3 mögliche Ansätze, wie man sich den ausstehenden Erfolg erklären könnte. Diese beschreibe ich am Beispiel von digitaler Kunst.

Nehmen wir folgendes erfundenes Szenario

Paolo Picassino hat eine Leidenschaft. Er zeichnet unheimlich gerne und das seit Jahren. In den letzten Monaten hat er sich mit einer bestimmten Thematik beschäftigt. Dieses Projekt umfasste ein Dutzend Zeichnungen von Tieren, welche als hochgebildete, menschenähnliche Gestalten in Szene gesetzt wurden. Um seine Werke mit der Welt zu teilen beschließt Paolo seine Kunst im Internet zum Verkauf anzubieten. Weil er bei seiner derzeitigen Tätigkeit keine Freude mehr findet, erhofft er sich zusätzlich einen finanziellen Erfolg um seinen Beruf durch seine Leidenschaft ersetzen zu können. Er leiht sich bei einem Freund einen hochwertigen Scanner aus und digitalisiert seine Zeichnungen um diese am PC weiter zu verarbeiten. Mit Hilfe von Adobe Illustrator verwandelt er die Zeichnungen in Vektoren und koloriert die Werke zusätzlich. Zum Schluss lädt Paolo die fertigen Bilder bei einer Kunstplattform wie society6 hoch. Nach 2 Monaten geduldig Warten, überprüft Paolo seine bisherigen Verkäufe auf der Verkaufsplattform. Gerade mal ein Bild wurde als Poster bestellt. Gewinn für Paolo nach 2 Monaten und vielen Stunden Einrichten: € 3,45. Sein erhoffter Erfolg bleibt aus und er wundert sich woran das liegen mag.

Paolo P. ist mit diesem Problem nicht alleine. Den meisten Künstler, welche online Fuß fassen wollen, ergeht es ähnlich. Sie gehen in der Masse unter. Verschwinden in der Weite des Internets.

Was kann ein Grund dafür sein?

1. Paolo ist zu schlecht

Grundsätzlich ist das natürlich sehr subjetkiv – auch „schlechte“ Künstler können erfolgreich sein. Eher könnte man sagen er sei „nicht gut genug“ um mit den „erfolgreichen“ Künstlern mitzuhalten, welche viele hundert Exemplare monatlich online verkaufen können. Das ist nicht nur optimistisch sondern auch realistisch – zum Glück.

Die Ansichtsweise ist hier entscheidend. Wie detailliert oder wie umfangreich ein Kunstwerk gestaltet werden soll, um als „gut“ oder als professionell angesehen zu werden, hängt von vielen Faktoren ab.

Sicher ist jedoch, dass man sich auf Dauer, in seinem Feld verbessert. Manche brauchen mehr Zeit, manche weniger. Am Ende lässt sich theoretisch jede Fähigkeit perfektionieren. Darüber gibt es zahlreiche Studien, welche besagen, dass unser Gehirn in der Lage ist sich eine bestimmte Fertigkeit anzueignen und zu meistern. Vorausgesetzt man ist ausreichend motiviert dazu und investiert eine ( meistens große ) Menge Zeit in diese „Ausbildung der Fähigkeit“.

2. Es ist kein Markt vorhanden

Man könnte jetzt annehmen es sei kein Markt für Paolo’s Werke vorhanden. Keiner sei an dem Erwerb diese Kunstwerke interessiert.

Das stimmt einfach nicht.

Laut Statistiken ist der online Kunstmarkt sehr vielversprechend. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Zuwachsrate von 19 % erreicht der Umsatz die 2 Milliarden € Grenze voraussichtich 2018. Du musst es dir wahrhaftig bewusst machen! 2 000 000 000 € an Umsatz im online Kunsthandel. Da lohnt sich der Einstieg doch.

Ob es jetzt um bestimmte Kunstbilder geht oder im Allgemeinen um kreative Geschäftsideen, überprüfe inwieweit deine Idee auf dem Markt ankommt. Wird das Interesse von Kunden geweckt? Sind diese auch bereit Geld dafür auszugeben? Kann sie gegen Alternativen bestehen? Ist sie realistisch gesehen langfristig erfolgreich oder nur kurzfristig? Es ist nicht unbedingt negativ einer Geschäftsmöglichkeit nachzugehen, welche voraussichtlich nur kurzfristig erfolgreich ist. Richtig geplant kann eine solche Idee durchaus guten Gewinn generieren. Vorausgesetzt das Vorhaben lässt diesen Erfolg überhaupt zu.

Es gibt viele Möglichkeiten und Hilfen, Geschäftsideen auf einen möglichen Erfolg zu prüfen. Eine schnelle und einfache Art ist, gute Freunde beurteilen zu lassen. Am besten solche Freunde, die Erfahrung oder Ahnung vom Markt haben.

3. Fehlendes Marketing

Wenn Paolo gute Kunst macht und der Markt ja offensichtlich auch vorhanden ist, liegt es vielleicht am fehlenden Marketing?

Ein klares JA! Wenn du eins falsch machst, ist es in den meisten Fällen, das schlechte oder sogar nicht vorhandene Marketing!

Die optimale Promotion für das eigene Produkt oder die Dienstleistung ist enorm wichtig. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass die richtige Vermarktung 70 % der erforderlichen Arbeit/Zeit ausmachen. Somit umfasst das kreative Erschaffen des Produkts lediglich 30 % der Zeit. Auch hier findet sich das Pareto-Prinzip wieder.

Du kannst dich von der Vorstellung verabschieden, dass du ein Produkt erstellst und Leute wie von alleine kommen und es dir aus der Hand ( Webseite ) kaufen. Selbst große bekannte Marken geben teilweise sehr große Beträge für Social Media aus, weil sie um dessen Reichweite und Macht wissen. Langfristig brauchst du eine Fan-Gemeinschaft, treue Leser, Abonnenten oder Stammkunden um erfolgreich zu bleiben.

Einen erheblichen Beitrag, um bekannter zu werden, leistet Social Media. Likes. Hashtags. Pinterest. Instagramm. Twitter. Oft geteilte Inhalte gehen manchmal viral. Jeder kennts, aber nicht jeder weiß „WIE“ man es wirklich effektiv und zielführend einsetzt. Das ist das große Problem mit der geschäftlichen Nutzung von Social Media. Man kann sehr viel falsch machen. Der größte Fehler ist jedoch sich nie damit zu beschäftigen und Social Media nicht zu nutzt.

Schreib mir doch in die Kommentare, mit welchen Problemen du zu kämpfen hast, wenn du digitalen Erfolg anstrebst?

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