Business, Projekte

Was du über das digitale Kunst-Business wissen solltest – Teil 3/3


Kunst Business

Nachdem wir die finanziellen Möglichkeiten eines Kunst-Business beleuchtet haben, kommt nun als letzter Teil dieser Artikelserie die Bedeutung der unternehmerischen Zielstrebigkeit und der Reichweite.

Bei Künstlern gibt es hinsichtlich des gesetzten Ziels verschiedene Dimensionen. Jeder verfolgt andere Absichten. Der Hobby-Künstler ist nur daran interessiert Bilder für die Familie, Freunde, Kollegen und vor allem für sich selbst zu schaffen. Es besteht eigentlich keine Intention nach hohen Ertrag. 

Auf der Anderen Seite stehen die erfolgreichen Künstler. Diese haben ihren eigenen Stil gefunden, verkaufen ihre kreativen Projekte, können gut davon leben und arbeiten bewusst darauf zu. 

Was aber führt zu diesem Erfolg? 

Die richtige Kunstausbildung oder die passende Wahl der Hochschule führen nicht gleich zu einer erfolgreichen Künstlerkarriere. Du musst auch nicht warten bis du entdeckt wirst. Auch der Zufall oder das Glück sind nicht dafür verantwortlich. Ja selbst die Qualität deiner Kunstbilder führt nicht zwingend direkt zum Erfolg. Diese können noch so gut sein - wenn sie keiner kennt, dann bringt das den Künstler auch nicht voran.  

Was ist der große Unterschied, der dich Richtung Erfolg führt und dich von gewöhnlichen Hobby-Künstlern abhebt? 

Der Unterschied liegt in der bewussten Zielsetzung und der Effizienz eines Künstlers. Wie viele andere Bereiche ist auch die Kunst ein Geschäft. Ein Business. Eine Möglichkeit von dem zu leben, was man gerne tut. Indem du die Tätigkeit wie ein Unternehmer betrachtest und alle wichtigen Aspekte mit einbeziehst, definierst du optimalerweis deine Ziele und Aufgaben. Setzt du diese effektiv um, dann wirst du Erfolg haben. 

Richtig. Kunst ist ein Business und deine Kunst zu verkaufen macht dich zum Unternehmer. Ich verwende den Begriff "kreativer Unternehmer", weil du kreativ und innovativ agierst. Meiner Meinung nach die spannendste Art sein Leben zu leben indem du Leidenschaft mit Arbeit verknüpfst. Du verbindest also deine künstlerische Kreativität mit der Einstellung und den Grundlagen eines klassischen Unternehmers. 

Das ist das große Geheimnis. Die Umsetzung ist dann doch nicht so einfach und simpel wie es sich anhört. 

Ohne diese Dinge wird es nicht gehen

Die Basis für deinen Erfolg bildet ein gutes Produkt ( Apps, Programme, eBooks, ein physisches Produkt oder deine Kunst ). Was du noch brauchst ist ein guter Plan mit Zielen und konkreten Ansätzen zur Umsetzung. Was dann noch fehlt ist die Reichweite. Idealerweise führt die fleissige Umsetzung deiner selbst definierten Aufgaben und Ziele zu ausreichend Reichweite und somit zum Erfolg. 

Die Bedeutung von Social Media auf die Reichweite ist immens

Laut Studien nutzen drei Viertel aller Deutschen Social Media ( 2013 ). Facebook hat mehr als 1,5 Milliarden Mitglieder und ist somit auf Platz 1 der sozialen Plattformen. Immer mehr junge aber auch ältere Menschen nutzen solche Dienste. Wenn du jetzt als kreativer Unternehmen auf eine solche Präsenz in einem sozialen Netzwerk verzichtest, dann machst du es dir sehr schwer so viele Fans und somit auch potentielle Kunden wie möglich zu erreichen. 

Falls du also erfolgreich Kunst verkaufen willst und noch keinen Social Media Account hast dann leg dir am besten noch heute einen an. Du kannst viele soziale Netzwerkplattformen nutzen. Die bekanntesten sind Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Youtube und Tumblr. 

Kunsthirsch ist ebenfalls auf einigen Plattformen vertreten: HierHierHier und Hier

 

 

Ich freu mich über eure Unterstützung durch Likes und neue kreative Follower ;) 

    Aber auch eMail-Marketing ist ein tolles Werkzeug um andere zu erreichen. Dazu brauchst du aber eine Basis Plattform von wo deine Fans zur Anmeldung gelangen. Das wird meistens durch eine eigene Webseite, Blogs oder Portfolios erreicht. Es ist aber auch möglich durch einen Link auf deiner Facebook-Seite Abonnenten zu gewinnen. Auch kannst du direkt auf den einzelnen Kunstplattformen einen Link zur Newsletteranmeldung setzen - z.B. auf society6 in der Beschreibung. 

    Hier noch ein kleiner Leitfaden: 

    1. Du hast ein Ziel / Vorhaben.
    2. Dafür brauchst du ein Produkt oder eine Fähigkeit als Dienstleistung.
    3. Einen konkreten Plan für deine Organisation.
    4. Ein Vertriebskanal wie eine eigene Webseite, Social Media Account oder einen Newsletter.
    5. Das ergänzt du bis zur Vollständigkeit (Portfolio, Verkaufsseite, Newsletter und mehrere Social Media Anlaufstellen).
    6. Das alles bildet ein strukturiertes und gut organisiertes Netzwerk.
    7. Du baust deine Reichweite aus und bietest gleichzeitig Mehrwert. 
    8. Du verwandelst deine Gemeinschaft von Lesern/Fans/Interessenten in ein profitables Business (Kunden).
    9. Bleibe professionell und biete langfristigen Wert.
    10. Langfristiger Erfolg.

    Wenn wir bei digitalen Produkten wie deinen ( Kunst-) Bildern bleiben, dann ist die Vermarktung abgesehen von der Reichweite vereinfacht und du brauchst dich nicht direkt um den Vertrieb zu kümmern. Ich habe dir eine Anzahl an Marktplätzen vorgestellt, welche dir bestimmte Möglichkeiten der digitalen Vermarktung bieten. Es bleibt bei dir bei welchen du dich anmeldest oder ob du jetzt wirklich jede Plattform nutzt. 

    Eine Marketing-Strategie die oft geraten wird, möchte ich hier auch nennen. Es kann sein, dass du als Künstler (noch) keinen eigenen Stil hast - also Merkmale oder Charakteristika, welche sich bei den meisten Bilder wiederholen. Dann kann es strategisch schlau sein deine Bilder nach verschiedenen Stilen oder Genres zu unterteilen und diese als Gruppen separat auf verschiedenen Plattformen bzw. auf 2 Accounts zu verteilen. Somit lassen sich die einzelnen Gruppen auch besser organisieren und vermarkten.

    Das Gleiche werde ich auch speziell für diesen Blog machen. Ich werde auf einigen Portalen wie society6, nuvango und eventuell noch mehr, einen neuen Account Namens Kunsthirsch registrieren und eine neue Reihe von digitaler Kunst mit einheitlicheren Stil reinstellen - dazu mehr in den folgenden Artikeln. 

    Worauf wartest du noch? Was hält dich davon ab? 

    Melde dich am besten noch heute bei 2-3 Webseiten an und lade dein erstes digitales Bild hoch. Das wird dich motivieren weitere Bilder zu gestalten und hochzuladen um dein „virtuelle Ausstellung“ zu füllen. Probiere einfach einige aus und schaue auf welchen Webseite du dich am besten zurecht findest oder welche dir am meisten zusagt. Somit kannst du dich nach ein paar Wochen „testen“ auf deine Favoriten fokussieren. 

    Falls du noch Fragen hast oder dein größtes Problem, beim Erreichen eines erfolgreichen Kunst-Business, teilen möchtest, schreib mir hier unten ein Kommentar. 

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