Business

Was du über das digitale Kunst-Business wissen solltest – Teil 1/3


Es ist heutzutage sehr einfach geworden eigene Kunst ins Internet zu stellen und somit zum Verkauf anzubieten. Diese jedoch tatsächlich zu verkaufen ist alles andere als selbstverständlich. 

Aber erst einmal etwas zu den Basics:

Was ist digitale Kunst eigentlich? 

Digitale Kunst ist eine noch sehr junge Form der Kunst und umfasst ein breites Spektrum an Bereichen. 3D-Darstellungen mithilfe Software, Vector Art, Fotomanipulation, (abstrakte) Mathematische Kunst bzw. Fraktale (siehe Bild oben links) oder das Digitale Malen mit oder ohne einem Grafiktablett. 

Zusammenfassend bezeichnet man alles was digital mit dem Computer erzeugt wurde als digitale Kunst

Auf Kunsthirsch befassen wir uns hauptsächlich mit der digitalen Kunst in From von Kunstwerken, welche mit Programmen wie Photoshop oder ähnlichen erstellt werden. Diese lassen sich dann bequem im Internet hochladen und zum Verkauf anbieten. 

Hier sind ein paar Beispiele typischer Kunstwerke mithilfe digitaler Kunst aus meinem Portfolio

Kunst & Design-Vorlagen

Neben den digitalen Kunstwerken sind Vorlagen oder Presets für beispielsweise Photoshop und Illustrator sehr beliebt. Damit meine ich bestimmte Hilfsmittel für Künstler, Web-Designer usw, welche hilfreich sein können Designarbeiten oder Bilder schneller fertig zu stellen. Sie helfen dir dein Potential voll auszuschöpfen und effizienter deine Bildvorstellung zu realisieren ohne dabei alle Details jedes Mal selber erstellen zu müssen. 

2 bekannte Plattformen für den Kauf und Verkauf dieser Ressourcen bieten Creativemarket* und Envatomarket*.

Diese Liste mit möglichen Vorlagen lässt sich sehr breit aufstellen. Hier die üblichen Hilfsmittel: 

  • Actions ( voreingestellte Schritte für Photoshop )  
  • Effekte
  • Pinsel 
  • Hintergründe
  • Grafiken
  • Vektoren
  • Mock-Ups 
  • Fotovorlagen
  • andere Vorlagen für Lebensläufe, Visitenkarten, Powerpoint-Präsentationen uvm.

Du fragst dich ob du das auch kannst? 

Ganz einfach gesagt: Grundsätzlich kann jeder damit beginnen. Es kommt nicht drauf an ob du zeichnest, malst oder deine Bilder direkt digital am Computer erstellst. Vor allem Grafiker, Künstler und Illustratoren haben meistens viele Bilder, Skizzen, Vorlagen, unausgeführte Ideen oder für eigene Zwecke gemachte Ressourcen zur Verfügung. Diese lassen sich natürlich bequem auch kommerziell an andere weitergeben.

Auch komplette Anfänger können sich in die Thematik einarbeiten und wirklich schöne Bilder erschaffen. Du musst nicht unbedingt künstlerisches Talent mitbringen. Leidenschaft für das ästhetisch schöne oder Interesse an der Kunst oder dem Design sollten jedoch zu einem gewissen Grad vorhanden sein.  

Was du davon hast? 

Für das Bereitstellen erhältst du eine kleine Provision. Diese fällt meistens sehr niedrig aus und rangiert zwischen 5 - 15 % des Verkaufspreises. Bei Fotos, Grafiken, Vorlagen für Webseite, Mock-Ups und Schriftarten (Fonts) gibt es bis 70 % pro Verkauf. Auf das Monetäre komme ich in Teil 2 noch näher zu sprechen. Die zwei besten und bekannten Seiten um kreative Vorlagen und Ressourcen zu verkaufen sind die folgenden: 

Wie kommst du jetzt zu deinem digitalen Bild? 

Digital_arting

Ein digitales Bild ist Voraussetzung, um die eigene Kunst verkaufen zu können.

Wenn du aber eher zu den traditionellen Künstlern gehörst oder dich wohler fühlst etwas mit Bleistift auf Papier zu zeichnen oder große Leinwände zu bemalen, dann gibt es auch Wege zu einer digitalen Version zu kommen und anschließend zu vermarkten als digitale Bilder vermarkten! Allgemein lässt sich so ziemlich alles was man als kreativ & ästhetisch ansieht digitalisieren. 

Nachdem du als Künstler nun z.B. ein sehr großes Kunstwerk geschaffen hast, kann es womöglich mit Hilfe eines Fotografen mit einer letztendlich hohen Bildauflösung abfotografiert werden. Alternativ ist es auch möglich, einen Kopierservice aufzusuchen, der imstande ist, großformatige Scannungen vorzunehmen. Das „Kunstwerk“ muss dann nur noch auf eine bestimmte Größe skaliert sein und ein JPG oder PNG sein. Wichtig ist nur, dass das digitale Bild am Ende eine hohe Auflösung besitzt. Ratsam sind mindestens 300dpi und dass das Bild in optimaler Qualität mindestens so groß reproduzierbar ist wie das Original misst.

Hast du dein Kunstwerk als digitales Bild zur Verfügung, kannst du nun deine eigene Kunst verkaufen und dafür eine Provision erhalten. Zu beachten ist allerdings, dass ein Kunstwerk sich nicht sofort verkaufen lässt, denn auch jenes muss entsprechend vermarktet werden.

Verschieden Plattformen bzw. digitale Kunstmarktplätze:

Ob du jetzt Kunst online kaufen oder verkaufen willst - Die Auswahl ist sehr groß. Ich habe meine Favoriten in einer Auflistung zusammengefasst ( gleich hier oben/ganz unten bei Whoops! It looks like you forgot to specify your html tag.Ressourcen ). Bei der Auswahl ging ich nach Qualität der angebotenen Kunst und der bedienerfreundlichen Oberfläche der jeweiligen Kunstmarktplätze.

Du kennst es bestimmt selber. Das Auge entscheidet - Also ist das Design/Frontend einer Webseite entscheidend. Falls das Design einer Webseite mir nicht zusagt, dann möchte ich diese auch nicht als Referenz-Shop für meine Kunstwerke beanspruchen - und kaufen möchte ich dort erst recht nichts. 

Wenn du dir die Webseiten anschaust, auf denen du Kunst verkaufen kannst, dann merkst du schnell, wie unterschiedlich diese teilweise sind. Viele Seiten differenzieren sich von anderen und bieten einen speziellen Service an - abhängig von der Nachfrage und den Präferenzen der Kunden. Ebenfalls variiert die angebotene Produktpalette im Preis und Umfang. 

Die Auswahl ist enorm.

Eigene Kunst auf unterschiedlichen Produkten verkaufen!

Diese Internet Plattformen stellen eine effektive Möglichkeit darf,  deine eigene Kunst zu verkaufen. Einige bieten Besonderheiten zum sonst bekannten Kunstvertrieb an. Zum Beispiel Zazzle, denn hier ist es gestattet, Ihre Kunstwerke auf unterschiedliche Produkte zu bannen. Neben den üblichen Kunstprodukten wie Leinwände, Kunstdrucken und Postern, lassen sich deine Kunstmotive auch auf T-Shirts, Postkarten, Schuhen, Schutzhüllen fürs Handy oder den Laptop und vielem mehr übertragen. Dadurch bietest du den Besuchern Ihrer bei Zazzle eingerichteten Online Galerie einen Mehrwert, und die Chancen sind viel höher, deine eigene Kunst verkaufen deine kreative und passive Einkommensquelle zu vergrößern. 

Alternative zu Zazzle sind Internet Portale wie Redbubble, Society6*, Threadless und Etsy. Weitere Kunstplattformen mit toller Oberfläche sind Nuvango und DenyDesigns, wobei letztere interessante Komplettssets für die kunstvolle Zimmerdekoration für 500 $ anbietet. 

Nutze auch du die zahllosen Möglichkeiten deine Kunst im Internet anzubieten, um bald regelmäßig eine Provision kassieren zu können.

Im zweiten Teil dieses Artikels stelle ich dir die Webseiten näher vor. Welche am besten geeignet sind um deine digitale Kunst einfach und bequem zu vermarkten. Zusätzlich gehe ich auf die unterschiedlichen Provisionen ein. 

Du merkst, dass man auf ganz schön viele Kleinigkeiten achten sollte. Dabei war das nur ein Bruchteil dessen was vor dir liegt. 

Keine Sorge! Man lernt sich schnell ein. 

Weiter zu Teil 2... 

 

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.